Feuchte Mauern und Schimmelpilze

Die häufigste Art der Feuchte in Mauern ist die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit alleine, oder in Verbindung mit anderen Feuchteursachen. Die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Boden entsteht bei fehlenden oder beschädigten Isolierungen.   

Weitere Ursachen feuchter Mauern und Keller sind ein zu hoher Grundwasserspiegel, eine nicht isolierte Außenwand, ein am Hang gelegenes Gebäude, ein Haus ohne schützenden Keller, nach Überschwemmungen und in Neubauten. 

Durch feuchte Mauern wird nicht nur die Lebensqualität der Bewohner stark beeinträchtigt, oft kommt Schimmelpilzbildung hinzu und das führt zu einer Gesundheitsgefährdung. Feuchte Mauern führen gelöste Salze mit, die an der Oberfläche der Mauern erst zur Veränderung des Farbanstriches und später zur Zerstörung des Putzes führen.  

Folgen feuchter Mauern innen:

·         Gesundheitsgefährdung
·         Schlechtes Wohnklima und Unbehagen
·         Salzausblühung
·         Zerstörte Putze und Farben
·         Fäulnis
·         Schimmelpilze
·         Schwamm, Pilze, Moos
·         Modergeruch
·         Unbrauchbarkeit von Räumen
·         Wertminderung
·         Zerstörung von Lagergut

Folgen feuchter Mauern außen:

·         Frost und Salz sprengen den Putz und Mauerteile ab
·         Wasserflecken, die magisch Schmutz anziehen
·         Pilzbildung
·         Moosbildung
·         Salzausblühung
·         Zerstörte Putze und Farben
·         Wertminderung
·         Optische Beeinträchtigung

Schimmelpilze kommen praktisch überall vor

In den letzten Jahren häufen sich Schäden durch feuchte Mauern und Schimmelpilze in Wohnräumen. Sie beeinträchtigen nicht nur unser Wohlbefinden, wenn sie als muffige Stockflecken die Tapeten durchdringen, sondern können auch Krankheiten auslösen.

Schimmelpilze vermehren sich durch winzige Sporen, die wie Staubpartikel durch die Luft transportiert werden. Feuchte Mauern und Innenräume mit hoher Luftfeuchtigkeit (65-85 %) bieten den Pilzen ideale Möglichkeiten sich zu vermehren. Ursachen für ein feuchtes Raumklima sind meist bauliche Mängel wie feuchte Mauern oder falsches Lüften und Heizen. Mit Vorliebe gedeihen Schimmelpilze in Kellern, Bädern, Fensternischen und Klimaanlagen, hinter Verkleidungen und Möbeln. Als Nahrungsquelle dienen ihnen Tapeten, Putz, Holz und andere Baustoffe. Haben sie sich erst einmal eingenistet, können sie kaum noch entfernt werden.

Welche Gefahren habe ich durch den Schimmel?

Entdecken oder vermuten Sie Schimmelpilz in Ihren Wohnräumen, so ist dies nicht automatisch gleichzusetzen mit einer akuten Gesundheitsgefährdung – dennoch besteht die Möglichkeit! Der Gefährdungsgrad hängt in der Regel von der Art und Größe des Schimmelbefalls und der individuellen gesundheitlichen Reaktion der betroffenen Bewohner ab. Umgehendes Handeln ist gefragt!

Zahlreiche internationale Studien haben nachgewiesen, dass Schimmelpilze in der Wohnung zum Teil toxisch, also giftig für Menschen wirken und Symptome wie:

·Nasennebenhöhlenprobleme
·Kopfschmerzen
·Lustlosigkeit
·allergische Atembeschwerden
·Schwächung des Immunsystems

Besonders gefährdet sind Kinder, chronisch Kranke und Allergiker. Stellen Sie solche Symptome fest, raten wir Ihnen dringend zu einer ärztlichen Untersuchung!

Schäden feuchter Mauern und Schimmelschäden können aber auch zu einem erheblichen, oft völlig unterschätztem Wertverlust an Ihrem Gebäude führen. Denn bei der Bewertung eines Gebäudes spielen neben dem Standort und dem wirtschaftlich-strukturellen Umfeld auch die Qualität der Bauausführung und der bauliche Zustand eine entscheidende Rolle. Zudem schränken solche Schäden die Wohnqualität zum Teil erheblich ein.

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