Raumluft, was atmen wir ein?

Schadstoffe in der Innenraumluft

Heutzutage ist der Innenraum zum typischen Aufenthaltsort des modernen Menschen geworden; oft werden hier bis zu 90 Prozent der Zeit verbracht. Pro Tag atmet der erwachsene Mensch durchschnittlich etwa 20 Kubikmeter Luft. Dieses Luftvolumen entspricht einer Masse von ca. 25 Kilogramm, sie übersteigt damit bei weitem die Masse an pro Tag verzehrten Lebensmitteln und Trinkwasser. Während Lebensmittel und Wasser sorgsam ausgewählt werden können, ist dies bei der Luft in der Regel nicht möglich. Grund genug, der Qualität der Innenraumluft Aufmerksamkeit zu schenken.

Typische Innenraumschadstoffe sind: Asbest und Mineralfasern Formaldehyd aus Baustoffen und Einrichtungsgegenständen Chemische Holzschutzmittel Organische Lösemittel  z.B. aus Abbeizmitteln, Wand- und Deckenfarben, Lacken oder Klebstoffen Abgase aus Kamin und Ofen, Tabakrauch und Schimmelpilze.

Die Auswirkungen auf die Gesundheit können vielfältig sein. Ein direkter Zusammenhang zwischen Krankheitssymptomen und Schadstoffaufnahme ist meist nicht gleich zu erkennen. Aufmerksam sollte man werden, wenn der Zeitpunkt, seit dem sich Gesundheitsprobleme einstellen, mit Umzug, Renovierungsarbeiten (Holzböden, Linoleum und Kork, Tapeten, Wärmedämmung) oder der Anschaffung neuer Möbel oder Teppiche übereinstimmt.

(TZ Hamburg vom 03.05.2004)

Neue Monitore von Computern geben laut einer neuen Studie die Krebs erregende Substanz Phenol ab.

Die Werte sollen auch nach Wochen noch über der Toleranzschwelle liegen. Ein Röhrenbildschirm sowie ein moderner Flachmonitor fielen bei ersten Tests mit einem neuen Verfahren durch hohe Emissionen auf. „Wir können nicht ausschließen, dass auch  andere Bildschirme am Markt hohe Emissionsraten aufweisen", erklärte der Gefahrstoffexperte Helmut Blome vom Institut für Arbeitsschutz in St. Augustin. Die Belastungen gehen offenbar von Leiterplatten aus Phenolharzen aus.
Die Berufsgenossenschaften planen ein neues Zertifikat für „sichere und emissionsarme Bürokommunikationsgeräte." Jeder zweite PC-Monitor wird die neuen Anforderungen laut Blome zunächst nicht erfüllen.

Der Pollenflug beginnt pünktlich zum Frühjahrsbeginn.

Mit den ersten warmen Tagen fliegen verstärkt Hasel- und Erlenpollen. Damit beginnt für rund 16 Prozent der Bevölkerung in Deutschland die Leidenszeit, in der sie für mehrere Wochen vom Heuschnupfen (auch: Pollenallergie, Pollinosis) geplagt werden.
Die Ausprägung der Symptome kann während der Heuschnupfenzeit starken Schwankungen unterliegen, da diese von den Pollenkonzentrationen in der Atemluft aber auch von unterschiedlichen Parametern wie Temperatur, Windverhältnissen, Schadstoffbelastung, Gesundheitszustand und seelischer Verfassung des Patienten abhängen kann. Die dabei auftretenden Beschwerden reichen von Juck- und Niesreiz, Fließschnupfen (Rhinitis), verstopfter Nase, Augenjucken und -tränen bis hin zu Asthma Bronchiale. Auch Magen-Darm-Probleme, Hautekzeme, Migräne, Müdigkeit und Depressionen können auftreten.

Seminar der baubiologischen Bioresonanz